Dies ist die Heimat der Java User Group Nürnberg.


Dienstag, 18. August 2009

Mac OS X - Snow Leopard

Am Donnerstag, 10.09.2009 ab 18:30 stellen wir im Rahmen der Java User Group ER-N das kommende Betriebssystem Mac OS X Snow Leopard vor.

Man darf sich auf praktische Neuerungen und einige Verbesserungen auch unter der Haube freuen. Gern mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde.

Windows 7

Hi zusammen,

gestern war die .NET Gruppe aus Fürth bei uns zu Besuch und es gab einen regen Austausch und Demonstrationen von Windows 7. Jeder der Windows Vista benutzen muss, wird sich sicher auf einen Umstieg freuen. Ein paar neue graphische Gimmicks, die viele sicher der Geschwindigkeit halber abstellen, ein bischen weniger Sicherheitsabfragen, hoffentlich schneller (aber das weiss man wohl erst nach Monaten Laufzeit, ein frisch installiertes System sieht da ja meist toll aus) und viele Dinge die mich an ein anderes Konkurrenzbetriebssystem erinnern.

Alles in allem vielleicht nicht schlecht, aber sicher auch kein echter Evolutionssprung.


iMobile ;)

Ich laufe durch London und suche (natürlich erst nachdem ich einige Sehenswürdigkeiten wieder besucht habe) den Apple Store auf. Rein zufällig kam ich daran vorbei versteht sich. Hier schaue ich mir die zum Herumprobieren einladend aufgestellten elektronischen Spielereien an, nichts wirklich neues denke ich mir. Aber natürlich kann ich es nicht lassen mal an den iPhones vorbeizulaufen und meine Apps darin aufzurufen. Nach der letzten Kolumne gibt es nämlich einen Grund zu feiern. Nicht nur das eine damals erwähnte eBook als Applikation wurde freigegeben, sondern einige weitere. Mittlerweile habe ich 17 Applikationen für das iPhone. U.a. eine zur Ernährungsüberwachung. 17 ist zwar keine runde Zahl, aber für mich eine Gelegenheit Revue passieren zu lassen.

Ich denke, der mobile Markt wird in Zukunft immer stärker wachsen, und somit auch die Arbeit von uns als Entwicklern, Architekten und sonst wie in der Softwarebranche Arbeitenden prägen. Immerhin benutzt man mobile Geräte heute bereits weit häufiger als man einen fester installierten PC neben sich hat. Mobile Apps werden gekauft, nicht
zuletzt auch wegen den niedrigen Preisen von einigen Cents bis Euro. Potentielle Kunden entschließen sich somit weit häufiger zum Kauf als bei den PC-Softwarepaketen bei den ja gerade mal 50 Euro durchschnittlich als günstig angesehen werden können.

Wir haben es also mit wohl schnelleren Entwicklungszeiten, günstigen Endpreisen und gut durchdachten Vermarktungs- und Vertriebsplattformen zu tun. Wo wir gerade bei Vermarktung und Vertrieb sind: wer denkt Software im mobilen Bereich produzieren zu wollen kann sich gern bei mir melden. Nach der vorletzten Kolumne "Deutsch für Informatiker" spare ich mir an dieser Stelle den Smiley. Aber sie können ihn sich denken und mich dennoch gern für Beratung kontaktieren.

Warum diesmal übrigens keine Fußnoten vorhanden sind, auf die ich eigentlich soviel Wert lege, ist leicht zu erklären. Wie zu Beginn erwähnt schlendere ich wirklich durch London. Und auf diesen mobilen handlichen und in die Hose passenden Geräten ist die Eingabe dann doch nicht so komfortabel.

Das sollte auch die diesmalige Kürze der Kolumne entschuldigen (und den Lektoren besänftigen). Immerhin ist der Akku noch weit aufgeladen. Und das trotz des Schreibens nebst parallelem Musikhören, und der Nutzung von RememberMeal um aufzuzeichnen was ich so alles an geistiger Nahrung (hier auch Sweets genannt) zu mir genommen habe. Sowie der Trackingsoftware, die per GPS meinen zurückgelegten Weg protokolliert, so dass ich nachher wenigstens weiß wo ich überall gewesen bin. In dem Augenblick, in dem man vor einer Attraktion steht erkennt man das ja glücklicherweise auf Google Maps bzw. Earth. Und ein mobiler Blick in das Internet verrät einem, was man sehen würde, wenn man ein Gebäude betritt. Letztens habe ich in einem Restaurant im mobilen Browser nachgesehen, was auf der Tageskarte steht. Denn die
hing zu weit weg und war (auch deshalb) zu unleserlich. Wer weiß, vielleicht maile ich beim nächsten Besuch meine Bestellung vom Tisch aus.

Wahrscheinlich kommt irgendwann tatsächlich der Zeitpunkt, ab dem man statt seine Heimat zu verlassen einfach die GPS getrackten und mit Photos, Ton und Videos hinterlegten Wegspuren von anderen nachklickt. Man entschuldige meine weit schweifende Phantasie, es ist mittlerweile schon spät, selbst nach Greenwich-Zeit. Aber die mobile elektronische Welt schreitet ihren Weg voran, und ich fürchte das macht sie mit und ohne uns. Und irgendwie ist es ja auch schön, fern gewesen zu sein, trotzdem effizient ein wenig geschrieben zu haben und später die daheim Gebliebenen mit einer Vielzahl von multimedialen Details versorgen zu können.

Und sollten ein paar Photos fehlen, weil ich zwischendurch zu abgelenkt war, kann man bei all den in London installierten Kameras bestimmt im Internet sicher adäquaten Ersatz finden. Und mit einer wenig Suche vielleicht sogar mit der Sehenswürdigkeit und mir auf dem Bild.